Wir liefern bequem zu dir nach Hause, ab einem Warenwert von 39,00 € sogar versandkostenfrei.

Baby
      Mama kuschelt mit Baby

      Bifido-Bakterien im Darm von Babys

      Mama kuschelt mit Baby

      Was sind Bifido-Bakterien?

      Bifido-Bakterien sind Bakterien, die natürlicherweise im Darm von Säuglingen vorkommen. Sie sind neben vielen weiteren Bakterien Bestandteil der Darm-Mikrobiota – auch Darm-Flora genannt. Darunter versteht man die natürliche Besiedlung von Bakterien im Darm.
      Eine Vielfalt an gesunden Darmbakterien im Magen-Darm-Trakt und eine ausgeglichene Zusammensetzung der Darm-Mikrobiota ist wichtig für die Aufrechterhaltung der Gesundheit und des Wohlbefindens.Insbesondere auch deshalb, weil Bifido-Bakterien zentral sind für die Darmgesundheit und maßgeblich zur Entwicklung und Reifung des Immunsystems beitragen.1 6 7

      Bereits vor, während und nach der Geburt siedeln sich die ersten ganz typischen Bakterien im Darm von Babys an. Dazu gehören neben verschiedenen Arten anderer Mikroorganismen auch die Bifido-Bakterien. 

      In der Darm-Mikrobiota von vaginal entbundenen, gesunden gestillten Säuglingen sind sie besonders ausgeprägt.1 2 3

      Bifido-Bakterien werden von der Mutter auf das Baby übertragen. Unter anderem nehmen Babys bei der vaginalen Geburt durch den Geburtskanal natürlicherweise Bifido-Bakterien auf, aber auch über die Muttermilch, wenn das Baby gestillt wird. Muttermilch beinhaltet nämlich nicht nur viele nützliche Bakterien, sondern auch besondere Ballaststoffe, die unverdaut in den Dickdarm gelangen und dort diese nützlichen Bakterien ernähren, damit sie sich vermehren können.1

      Wusstest du schon?

      3 von 10 Kindern kommen in Deutschland per Kaiserschnitt zur Welt. Der Kaiserschnitt ist eine operative Geburtsmethode, bei der das Baby durch einen Bauchschnitt auf die Welt gebracht wird. Da Säuglinge bei der Entbindung durch einen Kaiserschnitt nicht den Geburtskanal passieren, fehlt ihnen der Kontakt u.a. zu Bifido-Bakterien aus dem Vaginalsekret. Kaiserschnitt geborene Babys nehmen eher die Hautbakterien der Mutter auf. Sie haben anderen Bakterien im Darm als vaginal geborene Säuglinge. Hier findest du weitere Informationen rund um das Thema Kaiserschnitt.

      Wie beeinflussen Bifido-Bakterien die Entwicklung und Gesundheit meines Babys?

      Ein Großteil der Immunzellen (70-80%) befindet sich im Darm. 1 5 Da diese von den dort angesiedelten Bakterien stark beeinflusst werden, tragen auch die Bifido-Bakterien wesentlich zur Entwicklung und Reifung des Immunsystems bei und unterstützen so langfristig die Gesundheit von Babys und Kindern.1 6 7

      Besonders entscheidend ist dabei die frühe Säuglingszeit 1 8 9:

      AM CARE Education Bifido Infografik Immunsystem

      Hier findest du weitere nützlich Infos zur Entwicklung des Immunsystems deines Babys.

      Frau mit Kaiserschnittnarbe und Baby

      Was kann ich tun, um die Entwicklung der Darm-Mikrobiota zu fördern?

      Eine typische ausgeglichene Darm-Mikrobiota von Babys orientiert sich an der von gesunden, gestillten Babys nach einer Vaginalgeburt und enthält viele Bifido-Bakterien.2

      Bei Kaiserschnitt geborenen Babys fehlt der erste Kontakt zu Bifido-Bakterien aus dem Geburtskanal. Dabei können Bifido-Bakterien auch aus weiteren Quellen aufgenommen werden. 

      Bei Neugeborenen, die per Kaiserschnitt auf die Welt kamen, erfolgt die natürliche Besiedlung mit Bifido-Bakterien zu einem späteren Zeitpunkt. Kaiserschnitt geborene Babys nehmen eher die Hautbakterien der Mutter auf. Sie haben anderen Bakterien im Darm als vaginal geborene Säuglinge. Die Besiedlung mit Bifido-Bakterien kann durch die Ernährung mit Muttermilch unterstützt werden.2 Muttermilch ist grundsätzlich für alle Babys – auch nach einer Kaiserschnittgeburt – die beste Ernährung. Muttermilch enthält Bakterien, z.B. Bifidobakterien, die sich im Darm der Babys ansiedeln. Das ist besonders wichtig für Babys nach einer Kaiserschnittgeburt. 1 5 

      Babys nehmen Bifido-Bakterien auch über die Muttermilch auf, wenn das Baby gestillt wird. Muttermilch beinhaltet nämlich nicht nur viele nützliche Bakterien, sondern auch besondere Ballaststoffe, die unverdaut in den Dickdarm gelangen und dort diese nützlichen Bakterien ernähren, damit sie sich vermehren können.1

      Falls du nicht stillen möchtest oder kannst, sprich bitte mit deiner Klinik, deiner Hebamme oder deinem Kinderarzt/deiner Kinderärztin darüber, welche Säuglingsnahrung für dein Baby geeignet ist.

      Welche Faktoren können die Entwicklung der Darm-Mikrobiotika stören?

      Die Zusammensetzung der Darm-Mikrobiota von Säuglingen wird unter anderem beeinflusst durch2:

      • Umweltfaktoren, Hygiene
      • Entbindung: Vaginalgeburt vs. Kaiserschnitt
      • Antibiotikabehandlung
      • Magen-Darm-Infekte, Durchfall
      • Allergien
      • Ernährung
      • Kita Besuch, Anzahl der Geschwister

      Wenn die Entwicklung einer typischen Darm-Mikrobiota gestört wird, kann ein Ungleichgewicht entstehen mit weniger guten und nützlichen gesunden Bakterien. Dabei sind meist die Bifido-Bakterien betroffen, deren Anzahl und Vielfalt dann geringer ist.

      Dies ist – wie bereits erwähnt – beispielsweise bei einer Kaiserschnittgeburt der Fall. Säuglinge, die per Kaiserschnitt zur Welt kommen, passieren nicht den Geburtskanal; ihnen fehlt also der Kontakt u.a. zu Bifido-Bakterien aus dem Vaginalsekret.1

      Ein gesunder Darm mit einer ausgeglichenen Darm-Mikrobiota ist für alle Babys wichtig, da sie u.a. zu weniger Infektionen, Magen-Darm-Beschwerden wie Störungen der Verdauung, Allergien, Ekzemen und Übergewicht führt.2

      Hier erfährst du mehr über die Verdauung deines Babys, sowie über typische Verdauungsbeschwerden.

      1.  Shamir et al. John Wiley and Son, 2015.
      2. Harmsen HJ et al. J Pediatr Gastroenterol Nutr. 2000;30(1):61–7.
      3. Scholtens PAMJ et al. J. Annu Rev Food Sci Technol. 2012;3(1):425–47.
      4. Statistisches Bundesamt (Destatis), 2022
      5. Furness JB, et al. 1999. Am J Physiol 277: G922–8.
      6. Chua M et al. JPGN, 2017;65:102–6.
      7. Wong CB et al. Nutrients 2019, 11, 1724.
      8. West CE et al. J Allergy Clin Immunol, 2015;135(1):3–13.
      9. Walker WA et al. Pediatr Res, 2015;77(1):220–8.

       

      Das könnte dich auch interessieren:

      Werde Mitglied im Aptaclub!

      Baby mit Handtuch

      Jetzt im Aptaclub registrieren und Vorteile sichern!

      Registriere dich jetzt im Aptaclub und du erhältst:

      • Persönliche Newsletter: Speziell auf deine Schwangerschaftswoche oder den Entwicklungsstand deines Babys zugeschnitten!
      • 24/7 Erreichbarkeit
      • Exklusive Rabatte für unseren Online-Shop & im Partner-Netzwerk
      • Checklisten und praktische Ratschläge von der Geburtsvorbereitung bis zur Ernährung deines Babys!
      Jetzt registrieren

      Jetzt im Aptaclub registrieren und Vorteile sichern!

      Registriere dich jetzt im Aptaclub und du erhältst:

      • Persönliche Newsletter: Speziell auf deine Schwangerschaftswoche oder den Entwicklungsstand deines Babys zugeschnitten!
      • 24/7 Erreichbarkeit
      • Exklusive Rabatte für unseren Online-Shop & im Partner-Netzwerk
      • Checklisten und praktische Ratschläge von der Geburtsvorbereitung bis zur Ernährung deines Babys
       
      Jetzt registrieren

      Du hast Fragen?

      Unser Aptacare Expertenteam ist für dich da - so wie du für dein Baby!