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      Babys Verdauung

      Blähungen

      Bei allen Verdauungsprozessen spielen Gase eine Rolle. Von Blähungen spricht man, wenn es zur übermäßigen Ansammlung von Gasen in Magen und Darm kommt. Luft gelangt insbesondere dann in den Bauch, wenn Ihr Baby trinkt oder weint. Dies kann bereits ein Völlegefühl auslösen, selbst wenn Ihr Baby noch gar nicht richtig gesättigt ist. Aber auch unverdaute Nahrungsreste (z. B. Lactose) produzieren Gase, wenn sie im Dickdarm durch Bakterien verstoffwechselt werden.Es ist allerdings nicht bekannt, ob diese Kinder tatsächlich mehr Gase produzieren, oder nur empfindlicher reagieren.

      Ein eindeutiges Zeichen für Blähungen bei Babys sind Weinen und Schreie. In den ersten Monaten ist das das einzige Mittel für Babys, um darauf aufmerksam zu machen. Weitere Hinweise können aber auch ein harter Bauch, Durchfall, Verstopfung, Flatulenz, Appetitlosigkeit oder Erbrechen nach dem Essen sein.

      Bewährte Tipps bei Blähungen

      Allgemeine Tipps

      • ein warmes Bad kann die Situation entspannen
      • legen Sie Ihrem Baby z. B. ein warmes Kirschkernsäckchen auf den Bauch
      • massieren Sie seinen Bauch vorsichtig im Uhrzeigersinn, z. B. mit warmem Kümmelöl
      • drücken Sie beim Wickeln die Beine ein paarmal zart in Richtung Bauch und strecken Sie sie dann wieder aus – oft gehen dabei Winde ab
      • Auch der sogenannte „Fliegergriff“ kann bei Ihrem Baby für Erleichterung sorgen: Dabei liegt das Kind mit dem Bauch nach unten auf dem Unterarm, sein Kopf liegt nahe der Ellenbeuge. Ist das Kind schon größer oder für einen Arm zu schwer, ist der Fliegergriff auch mit zwei Armen möglich.
      • Besprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin, ob für Ihr Baby eine Spezialnahrung in Frage kommt.

      Sollten die Blähungen bei Ihrem Baby über die nächsten Wochen hinweg nicht deutlich besser werden, Ihr Baby über einen längeren Zeitraum Durchfall haben, oft unter Verstopfung leiden oder die Nahrung verweigern, zögern Sie nicht bei Ihrem Kinderarzt oder Ihrer Kinderärztin nachzufragen.

      Wenn Sie stillen

      • meiden Sie Kuhmilch sowie blähende Lebensmittel wie Kohl, Zwiebeln, Hülsenfrüchte und Kaffee.
      • können Sie zusätzlich regelmäßig Kümmel-, Anis- oder Fencheltee trinken.
      • lassen Sie systematisch immer nur einen möglichen Auslöser für die Blähungen weg und beobachten Sie, ob das Ihrem Baby hilft – denn es ist für stillende Mütter nicht sinnvoll, auf zu vieles zu verzichten.
      • sollten Sie besonders darauf achten, Ihr Baby in einer ruhigen, für Mutter und Kind stressfreien Atmosphäre zu stillen.
      • achten Sie auf genügend Pausen zwischen den Stillmahlzeiten.
      • lassen Sie Ihr Baby auch während einer Stillmahlzeit und danach aufstoßen
      • achten Sie bitte darauf, dass Ihr Baby beim Trinken den Warzenhof miteinsaugt und nicht nur an der Brustwarze nuckelt. Auf diese Weise schluckt es weniger Luft.

      Wenn Sie nicht oder nicht voll stillen

      • achten Sie bei der Fläschchenzubereitung bitte darauf, dass wenig Schaum entsteht, bzw. lassen Sie das Fläschchen kurze Zeit stehen, bis der Schaum zerfallen ist.
      • lassen Sie Ihr Baby während der Mahlzeit häufiger aufstoßen.
      • verwenden Sie beim Füttern die passende Saugergröße und nicht zu große Sauglochgrößen, damit Ihr Baby langsam trinkt und nicht so viel Luft schluckt.
      • füttern Sie Ihr Baby möglichst in leicht aufrechter Position und achten Sie auf die Neigung der Flasche. Die Milch sollte die Luft aus dem Sauger vollständig verdrängt haben.
      • bereiten Sie ggf. die Nahrung mit Fenchel- oder Kümmeltee zu oder bieten Sie ihn Ihrem Baby nach der Mahlzeit an.
      • kann eine verdauungsregulierende Comfortnahrung helfen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem Kinderarzt.

       

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      Ein Produkt zur diätischen Behandlung speziell entwickelt für 3-Monats-Koliken, Blähungen und Verstopfung. Sollte Ihr Kinderarzt oder Ihre Kinderärztin Ihnen für Ihr flaschenernährtes Baby eine Spezialnahrung empfehlen, können Sie Aptamil Comfort von Geburt an zur ausschließlichen Ernährung Ihres Babys und nach dem 6. Monat im Rahmen einer gemischten Beikost verwenden. Bereits nach einigen Tagen sollten die Beschwerden abklingen.

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