Forschungsergebnisse

HMOs in der Muttermilch

Wie humane Milch-Oligosaccharide die Muttermilch einzigartig machen

Muttermilch bildet die beste Grundlage für die spätere Entwicklung Ihres Babys und seines Immunsystems. Erfahren Sie hier, welche zentrale Rolle humane Milch-Oligosaccharide (HMOs) dabei spielen, Muttermilch so einzigartig zu machen.

Muttermilch ist ein Wunder. Sie enthält viele verschiedene Nährstoffe und bioaktive Verbindungen, welche in Kombination dazu beitragen, das bestmögliche Wachstum sowie eine gute Darm- und Gehirnentwicklung Ihres Babys zu unterstützen und sein Immunsystem zu stärken.

Einige dieser Komponenten sind Humane Milch-Oligosaccharide (HMOs). Im Folgenden erläutern wir, was genau HMOs sind und welche Schlüsselrolle sie bei der Ernährung Ihres heranwachsenden Babys spielen.

Was sind Humane Milch-Oligosaccharide (HMOs)?

HMOs sind Kohlenhydrate, die natürlicherweise in Muttermilch vorkommen. Sie bilden, nach Lactose und Fetten, den drittgrößten festen Bestandteil der Muttermilch. So beinhaltet ein Liter Muttermilch zwischen 12 und 15g HMOs.1,2

In Muttermilch gibt es insgesamt über 2003 bekannte HMO Strukturen, wobei die einzelnen Strukturen unterschiedliche Funktionen übernehmen. In Kombination ermöglichen es die HMOs Ihrem Baby, über den Darm ein gesundes Immunsystem aufzubauen.4,5,6

Die 3 Hauptvorteile von Humanen Milch-Oligosacchariden (HMOs)

Präbiotische Wirkung:
HMOs können unverdaut durch den Darmtrakt in den unteren Darm gelangen. Hier fördern sie das Wachstum und die Aktivität nützlicher Bakterien. Eine gut ausbalancierte Darmflora ist der Schlüssel für die gesunde Entwicklung und Immunfunktion Ihres Babys.1,2
Direkter Einfluss auf die Immunzellen:
Es wurde gezeigt, dass HMOs einen direkten Einfluss auf das Immunsystem haben und die Immunzellen dabei unterstützen, angemessen auf fremde Substanzen, wie z.B. Krankheitserreger, zu reagieren.1,2
Unterstützung des Immunsystems durch den Darm:
HMOs blockieren den Infektionsweg, indem sie verhindern, dass Krankheitserreger in den Körper gelangen und ihn angreifen.1,2

1 Bode L, Glycobiology, 2012; 22(9):1147-62.

2 Bode L, Jantscher-Krenn E, Adv Nutr, 2012; 3: 383S–391S.

3 Thurl S, et al. Nutr Rev. 2017; 75(11):920-33.

4 Ayechu-Muruzabal V, et al. Front Pediatr, 2018; 6:239.

5Martin R, et al. Benef Microbes. 2010;1(4):367-82.

6Wopereis H, et al. Pediatr Allergy Immunol, 2014; 25(5):428-3.

 

 

 

 

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