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      Baby hat Schnupfen
      Gesundheit

      Babyschnupfen

      Baby hat Schnupfen

      Herbst und Winter ist Virenzeit! Besonders Babys werden leicht krank und bekommen sehr schnell einen Schnupfen. Da bei ihnen das Immunsystem noch nicht vollständig ausgeprägt ist, ist eine Erkältung bei Babys nicht mit denen von Erwachsenen zu vergleichen. Um Grippe- und Erkältungssymptome vorzubeugen, solltest du auf ein paar Dinge achten. Erfahre hier, wie du dein Baby vor Viren schützen kannst.

      Schnupfen bei Babys – Tipps und Tricks

      Schnupfen und eine verstopfte Nase können für Babys besonders unangenehm sein. Das liegt daran, dass Neugeborene bis zum sechsten Monat nur durch die Nase atmen. Ist diese verstopft, fällt vor allem das Schlafen und Trinken schwer. Solltest du feststellen, dass dein Baby Schnupfen hat, suche zunächst deinen Kinderarzt oder deine Kinderärztin auf. Häufig handelt es sich dabei um einen sogenannten Säuglings-Schnupfen, aber auch ein Infekt kann die Symptome auslösen. Ein solcher viraler Infekt, also eine Erkältung ist aber eher selten bei Säuglingen.

      Auf einen harmlosen Schnupfen bei deinem Baby kann eine röchelnde Atmung, Niesreiz, laufende Nase, unruhiger Schlaf, generelle Unruhe, Weinerlichkeit, rote Augen, Husten, Trinkverweigerung oder ein erhöhtes Nähebedürfnis hinweisen. Wenn dein Baby plötzlich Fieber, Ohrenschmerzen, ein hohes Schlafbedürfnis oder einen starken Husten hat oder auch wenig oder gar nicht trinkt, suche umgehend deinen Kinderarzt oder deine Kinderärztin auf. Nimm lieber einmal zu viel als einmal zu wenig Hilfe in Anspruch.

      Wie kannst du deinem Baby bei einem Schnupfen helfen?

       

      Nachdem du beim Kinderarzt oder der Kinderärztin warst und diese*r festgestellt hat, dass es sich um einen normalen Säuglings-Schnupfen handelt, kannst du diesen mit folgenden Tipps bekämpfen:

      • Gib deinem Baby möglichst viel Flüssigkeit bzw. stille es häufig. Dadurch wird das Nasensekret verflüssigt und kann besser ablaufen.
      • Streiche etwas Muttermilch auf einen Teelöffel und gib deinem Baby davon je einen Tropfen in jedes Nasenloch. Die Milch befeuchtet nicht nur, sie enthält auch Antikörper und kann bei Schnupfen helfen.
      • Du kannst mit einer physiologischen Kochsalzlösung aus der Apotheke die Nasenschleimhaut befeuchten.
      • Wenn dein Baby schläft, kannst du unter die Matratze zum Beispiel ein Keilkissen oder ein zusammengerolltes Handtuch legen. Dadurch wird der Oberkörper höher gelagert und das kann beim Atmen Erleichterung bringen. Achte allerdings darauf, dass nie ein Kissen oder Tuch im Bettchen liegt – hier verbirgt sich Erstickungsgefahr.
      • Hänge ein feuchtes Tuch neben dem Bettchen auf. Dadurch wird die Raumluft befeuchtet und wirkt sich positiv auf die Atmung des Babys aus. Hilfreich ist auch regelmäßiges Lüften, wenn es nicht zu kalt ist.
      • Frische Luft tut auch dem verschnupften Baby gut. Ideal ist aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit ein Waldspaziergang.
      • Es ist wichtig dein Baby immer schön warm zu halten. Packe seine Füßchen am besten in wärmende Wollsocken.
      • Um Borken und Schleim aus dem Baby-Näschen zu entfernen, verwende ein zusammengedrehtes Taschentuch. Mit vorsichtigen Drehbewegungen gelingt das schnell und einfach. Wattestäbchen solltest du hierfür besser nicht verwenden, da diese ein hohes Verletzungsrisiko bergen.
      • Sollte die Nase deines Babys sehr verstopft sein, können spezielle Nasensauger hilfreich sein. Lass dir die Anwendung am besten von deinem Kinderarzt oder deiner Kinderärztin zeigen.

      Gönne dir und deinem Nachwuchs zwischendurch ausreichende Ruhepausen. Damit übersteht ihr den Schnupfen bestimmt und könnt bald wieder gemeinsam durchatmen.

       

      Babys Schutz vor Viren

      Erkältung und Grippe

      Niesen, Husten und manchmal sogar Fieber... Eine Erkältung oder Grippe ist für niemanden angenehm, aber ganz sicher nicht für dein Baby. Wir denken oft, dass wir diese Krankheiten durch das kalte und nasse Wetter bekommen können. Das stimmt aber nicht ganz. Erkältungen und die Grippe werden in erster Linie durch Viren verursacht. Der Körper wird durch kältere Temperaturen ausgekühlt und weniger durchblutet, was dazu führt, dass das Immunsystem weniger aktiv ist. Das kalte und nasse Wetter begünstigt also lediglich die Virenverbreitung. Das bedeutet jedoch auch, dass man Virusinfektionen das ganze Jahr über bekommen kann, und nicht nur im Winter oder Herbst. Aber wie funktioniert das? Wenn es draußen kälter ist, verbringen wir mehr Zeit drinnen, so dass wir öfter näher beieinander sind. Ein Virus breitet sich über Tröpfchen durch Niesen oder Husten aus. Wenn wir uns vermehrt drinnen aufhalten, ist es für das Virus also leichter, sich von einer Person zur anderen zu verbreiten. Das ist auch der Grund dafür, dass dein Baby in der Kindertagesstätte ein höheres Risiko hat, sich zu erkälten (oder anzustecken).

      Wie kannst du eine Erkältung oder Grippe vorbeugen?

      Viren sind immer um uns herum. Wenn das Immunsystem einer Person geschwächt ist oder die Person schon erkrankt, ist es wahrscheinlicher, dass diese Person das Virus auf andere Menschen überträgt. Menschen können sich anstecken, wenn das Virus durch die Nase, die Augen oder den Mund in den Körper gelangt. Jedes Mal, wenn du deine Nase berührst oder das Gesicht deines Babys nach einem Abendessen voller Kleckereien mit einer möglicherweise infizierten Hand putzt, kannst du dich oder dein Baby mit dem Virus anstecken. Deshalb ist es so wichtig, dass du dir und deinem Baby häufig die Hände wäschst! Eine gute Hygiene ist wichtig, um dich und dein Baby vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen.

      Tipps:

      • Um Grippe - und/oder Erkältungssymptome zu vermeiden, stelle sicher, dass deine Hände und die Hände deines Babys sauber sind, indem du sie häufig und mindestens 20 Sekunden lang wäschst.
      • Außerdem hilft deinem Kind ein starkes Immunsystem, um die Viren abzuwehren. Hierfür ist die Ernährung deines Babys von besonderer Bedeutung. Solange du stillst, ist dein Baby optimal versorgt. Doch auch nach dem Stillen ist die kontinuierliche Versorgung mit wertvollen Nährstoffen wie Vitamin A, C und D wichtig – sie tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei.
      • Geregelte Schlafenszeiten und Mittagsschlaf sind wichtige Bausteine für eine gestärkte Immunabwehr deines Babys.
      • Impfungen schaffen eine wichtige Grundlage für die lebenslange Gesundheit Ihres Kindes und schützen es vor schweren Infektionen oder Krankheiten.

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