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      Im Baby-Glück? An diesen ersten Anzeichen erkennst du deine Schwangerschaft.

      Ob du wirklich schwanger bist? Ein Besuch bei deine*r Gynäkolog*in oder ein Schwangerschaftstest klären ganz sicher auf. Aber du kannst auch auf deinen Körper hören – der sendet nämlich schon frühzeitig bestimmte Schwangerschaftsanzeichen aus. Welche typischen Symptome das sein können, ab wann sie auftreten und wie sicher sie sind, erklären wir hier.

      Inhalt:
       
      1. Unsichere Schwangerschaftsanzeichen
      2. Wie sicher sind die Anzeichen in der Frühschwangerschaft?
      3. Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen
      4. Sichere Schwangerschaftsanzeichen
      5. Wann klingen die Schwangerschaftsanzeichen wieder ab?
      6. Die Schwangerschaftssymptome bleiben aus - Und nun?

      Im Folgenden verraten wir dir Genaueres zu den einzelnen Schwangerschaftsanzeichen.

      Aus diesem Grund haben wir hier die Top 10 zusammengestellt – für einen ersten Erkenn-Check. Wenn sich vieles bestätigt, insbesondere Nummer 10, dann gratulieren wir ganz herzlich zur frohen Baby-Botschaft!

       

      Die 10 häufigsten Anzeichen für eine Schwangerschaft

      1. Übelkeit
      2. Heißhunger
      3. Ziehen in den Brüsten
      4. Häufiger Harndrang
      5. Müdigkeit
      6. Hohe Basaltemperatur
      7. Leichte Blutungen
      8. Die Periode bleibt aus
      9. Positiver Schwangerschaftstest
      10. Blut- und Ultraschalluntersuchung beim Arzt sind positiv

      Das sind noch lange nicht alle möglichen Schwangerschaftssymptome, aber zumindest die üblichsten. Des Weiteren wird auch in unsicherewahrscheinliche und sichere Anzeichen unterschieden. Das macht das Deuten leichter. Wir klären auf und geben die besten Tipps.

      Zuvor noch zum besseren Verständnis – so entstehen Schwangerschaftssymptome:

      Als Auslöser aller Anzeichen gilt hCG. Das sogenannte Schwangerschaftshormon wird zuerst von der befruchteten Eizelle, später von der Plazenta produziert und ist für den Beginn und den Erhalt der Schwangerschaft zuständig/verantwortlich. Zudem fördert hCG die Produktion weiterer Hormone wie Östrogen und Progesteron. Die Auswirkungen der Hormonumstellung: Im Körper der Schwangeren stellt sich alles auf die Entwicklung des Embryos, die Versorgung des Babys, die Geburt und die Zeit danach ein. In der Gebärmutter wird etwa die Schleimhaut aufgebaut, die Brüste werden aufs Stillen vorbereitet, aber auch die Haut und der Verdauungstrakt werden durch die Hormone im Blutkreislauf beeinflusst. Das kann dann zu den typischen Schwangerschaftssymptomen wie Pickel, Heißhunger und Übelkeit führen.

      Diese wahrnehmbaren Veränderungen deuten aber noch nicht automatisch darauf hin, dass du schwanger bist. Sie zählen zu den nicht sicheren Anzeichen zu Beginn einer Schwangerschaft, da auch andere Gründe Auslöser sein können.

      1. Unsichere Schwangerschaftsanzeichen in den ersten Wochen

      Was ist ein unsicheres Schwangerschaftsanzeichen? Alles, was bloß auf Empfindungen von Menschen beruht, kann nicht als eindeutiges Indiz für eine Schwangerschaft gewertet werden, da eben auch andere Gründe die Anzeichen auslösen können. Bei manchen treten sie gar nicht, bei anderen nur vereinzelt auf. Zudem zeigen sich die nicht sicheren Symptome von Mensch zu Mensch unterschiedlich, sogar gegensätzlich.

      Leichte Blutungen & Ausfluss

      Schmierblutungen sind im Anfangsstadium einer Schwangerschaft nicht selten. Denn einige Tage nach der Empfängnis beginnt das befruchtete Ei, sich in der Gebärmutter einzunisten – und das kann zu sogenannten Einnistungsblutungen führen. Oft werden diese mit den ersten Tagen der Regelblutung verwechselt und dieses Schwangerschaftsanzeichen nicht als solches wahrgenommen. Nach der Einnistung kann ebenso ein stärkerer vaginaler Ausfluss auftreten – als Folge des Schleimhautaufbaus, der Umbauprozesse in der Gebärmutter und einer dadurch verstärkten Durchblutung. Einnistungsblutung und vermehrter Ausfluss zu Beginn einer Schwangerschaft sind beides in der Regel unbedenklich. Sollten bei dir Blutungen dennoch Besorgnis auslösen – besonders wenn du dich aufgrund eines unerfüllten Kinderwunsches in unterstützender Behandlung befindest – oder riecht der Ausfluss unangenehm, dann wende dich an deine Gynäkolog*in. In der Arztpraxis wird man dich beruhigen können oder dir vielleicht sogar gleich deine Schwangerschaft bestätigen.

      Ziehen im Unterleib


      In der Frühschwangerschaft leiden viele Frauen recht oft auch unter einem unangenehmen Ziehen im Beckenbereich. Oft ein Indiz, dass sich der Körper auf eine Schwangerschaft einstellt. Wie entstehen diese menstruationsartigen Krämpfe? Durch das Wachstum der Gebärmutter, das wiederum auch die Mutterbänder beansprucht. Die Belastung der Gebärmutter-Muskulatur verursacht ebensolche kontraktionsartigen ziehenden Schmerzen. Zudem sorgen auch die Hormone, eine stärkere Uterus-Durchblutung und eine gesamte Lockerung des Gewebes für solch schmerzähnliche Symptome. Werden diese Beschwerden nicht doch durch Menstruation oder Zyklus ausgelöst, können auch Krankheiten oder psychosomatische Ursachen dahinter stecken. Solltest du dir Sorgen machen, dann lass dich zur Sicherheit durchchecken.

      Gut zu wissen: Ist wirklich ein Baby unterwegs, dann können die Unterleibsschmerzen auch noch während der gesamten Schwangerschaft anhalten, müssen aber keineswegs auf gesundheitliche Probleme hinweisen.

      Empfindliche Brüste

      Du spürst ein Ziehen in den Brüsten, sie fühlen sich geschwollen an oder sehen größer aus? Auch die Brustwarzen sind berührungsempfindlicher als sonst oder schmerzen sogar? Was vielen verdächtig vorkommt, kann tatsächlich auf eine Schwangerschaft schließen. Denn schon recht früh bereitet das Hormon Prolaktin die Brust aufs künftige Stillen vor. Brustveränderungen wie Spannungsgefühle, vor allem in Kombination mit dunkleren, berührungsempfindlichen Brustwarzen (durch verstärkte Pigmentierung), & Co bewegt viele Frauen dazu einen Schwangerschaftstest zu machen. Dieses Symptom kommt bei 70 bis 80 Prozent aller Schwangeren vor und kann schon etwa eine Woche nach Ausbleiben der Regelblutung auftreten.

      Müdigkeit & Schwindel

      Erschöpfung zählt zu den beschwerlichen Anzeichen einer Schwangerschaft. Meist tritt die Müdigkeit während der ersten 12 Wochen nach Empfängnis auf. In diesem Zeitraum erbringt der Körper Höchstleistungen, indem er die Plazenta aufbaut, die das Baby während der Schwangerschaft ernährt. Das kann Kraft rauben. Vor allem, wenn es trotz der Erschöpfung nachts Probleme beim Durchschlafen gibt. Schwindelgefühle, Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen können ebenfalls zu den Anzeichen der Frühschwangerschaft gehören – und sind ebenso unbedenklich. Falls du dich dennoch unsicher fühlen, das Schwindelgefühl besonders stark ist, lass dich lieber untersuchen, um dich zu vergewissern, dass dein Unwohlsein keine anderen Gründe hat.

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      Hautveränderungen

      Plötzlich unreine Haut oder ein strahlend, ebenmäßiger Teint? Der veränderte Hormonhaushalt in der Schwangerschaft kann äußerlich die unterschiedlichsten Auswirkungen haben. Mal mehr, mal weniger positiv für die Betroffenen. Oft sollen Hautunreinheiten auf ein Mädchen als Ungeborenes deuten – was aber wissenschaftlich nicht belegt werden kann. Weitere Beeinträchtigung der Hormone aufs Äußere: Viele Frauen  bemerken, dass Haare und Nägel besser oder schlechter wachsen.

      Übelkeit & Erbrechen

      Übelkeit ist ein typisches Schwangerschaftsphänomen und gehört bei sehr vielen werdenden Müttern dazu. Manche klagen über morgendliches Unwohlsein, andere haben den ganzen Tag über ein flaues Gefühl oder müssen sich gar mehrmals täglich übergeben. Meist in der Frühschwangerschaft beobachtet, kann sich die Übelkeit manchmal sogar über viele Schwangerschaftswochen ausweiten. Auch der Geruchs- und Geschmackssinn von Schwangeren kann sich verändern. Es können regelrechte Aversionen gegen Speisen und Getränke entstehen, die vorher gerne gegessen und getrunken wurden. Oder was vor kurzem noch als angenehm duftend empfunden wurde, löst auf einmal Brechreiz aus. Bis ins Detail erforscht sind die Ursachen hierfür noch nicht, aber internationale Studien* gehen davon aus, dass wir es mit einem genialen Trick der Natur zu tun haben: Schwangerschaftsübelkeit als Schutz des ungeborenen Lebens. Der Ekel, den eine werdende Mutter gegen alles entwickelt, das dem ungeborenen Kind schaden könnte, kann sogar helfen, das Risiko einer Fehlgeburt zu senken. Solltest du allerdings unter starker Übelkeit und heftigen Brechattacken leiden, konsultiere bitte unbedingt deinen Arzt/deine Ärztin.

      * Cornell Studie, https://www.uebelkeit.net/

      Heißhunger und veränderte Essgewohnheiten

      Du hast urplötzlich einen unbändigen Appetit auf Süßes oder Saures? Du entwickelst Gelüste auf Nahrungsmittel, die normalerweise nicht auf deinem Speiseplan stehen? Diese veränderte Vorliebe für bestimmte Lebensmittel ist ein gängiges Anzeichen für eine Schwangerschaft. Woher das kommt? Wenn du in anderen Umständen bist, wird dem Körper hormonell und organisch einiges abverlangt – da ist eine Extra-Portion Energie vonnöten. Auch als Aufbau von Reserven für die Zeit nach der Geburt. Schuld sind die Hormone. Die bringen den Stoffwechsel durcheinander, wodurch der Blutzuckerspiegel schwankt. Ist der niedrig, steigt der Heißhunger.

      Viele Frauen haben aber auch als Phase des Prämenstruellen Syndroms (PMS) einen gesteigerten Appetit oder wenn es im Alltag gerade mal besonders hektisch zugeht. Somit sind Heißhunger-Attacken nur bedingt als sicheres Anzeichen für eine Schwangerschaft zu deuten.

      Häufiger Harndrang

      Bereits in der Frühschwangerschaft bemerken fast alle Frauen, dass sie viel öfter auf die Toilette müssen. Der Grund: Das Sexualhormon Progesteron, das während der Schwangerschaft vermehrt produziert wird, hat eine entspannende Wirkung auf die Blasenmuskulatur. Auch die verstärkte Durchblutung regt die Nierentätigkeit an, so dass mehr Harn produziert wird. Falls du also plötzlich häufiger auf die Toilette musst, kann dies ein Indiz für eine Schwangerschaft sein.

      Solltest du beim Toillettengang allerdings auch Schmerzen im Rücken oder beim Wasserlassen selbst haben, bzw. sogar Fieber entwickeln, dann sprich bitte mit deinem Arzt/deiner Ärztin.

      Weibliche Intuition

      Du hast da so ein gewisses Bauchgefühl? Nicht selten spüren Frauen eine Schwangerschaft zuerst einmal rein intuitiv – Frauen mit ausgeprägtem Kinderwunsch sind hier besonders sensibilisiert. Solltest du also „das Gefühl haben", schwanger zu sein, dann ist dies kein sicheres Anzeichen, dass tatsächlich eine Schwangerschaft vorliegt – ausgeschlossen ist es aber nicht. Beobachte deinen Körper weiter. Mit jedem hinzukommenden Anzeichen steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wirklich ein Baby unterwegs ist.

      2. Wie sicher sind die Anzeichen in der Frühschwangerschaft?

      Hautveränderungen, Spannungsgefühl in der Brust, Müdigkeit, Unterleibsschmerzen … Diese und weitere Beschwerden, die zu den unsicheren Symptomen einer Schwangerschaft zählen, kennen einige Frauen als Begleiterscheinung ihrer Regelblutung. Das führt dazu, dass diese Signale nicht richtig gedeutet werden, sie eher dem prämenstruellen Syndrom (PMS), als einer möglichen Schwangerschaft zugeordnet werden.

      Was noch gegen eine verlässliche Zuordnung spricht? Die körperlichen Symptome können genauso Stress, einen unregelmäßigen Tagesrhythmus, eine psychische Belastung oder akute, wie anstehende Krankheiten als Auslöser haben.

      Treten aber gleich mehrere der unsicheren Anzeichen auf? Dann mache zur Klärung am besten einen Termin bei deine*r Gynäkolog*in oder einen Schwangerschaftstest. Sogenannte "Frühtests" können bereits fünf Tage vor dem Ausbleiben der monatlichen Blutung eine Einschätzung abgeben.

      Hier noch einmal die Anzeichen in der Übersicht, die nicht sicher auf eine Schwangerschaft schließen lassen, aber zu Beginn möglich sind:

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      Manche schwangere Frauen sind zu Anfang und auch während der kompletten Zeit bis zur Geburt komplett beschwerdefrei. Andere werdende Mütter wiederum leiden sehr unter den beschriebenen Symptomen. Was kannst du dagegen tun? Vieles kann durch eine ausgewogene Ernährung und einen gesunden Lebenswandel verbessert oder gelindert werden.

      Wertvolle Tipps haben wir hier zusammengestellt:

      Beschwerden Tipps
      Gegen Heißhunger, Schwindel, Sodbrennen: Kleine Mahlzeiten in regelmäßigen Abständen können diese Leiden abmildern. So bleibt der Blutzuckerspiegel stabil. Wenn das Baby im Bauch größer und der Platz im Magen kleiner wird, sind kleine Mahlzeiten bekömmlicher.
      Gegen Übelkeit: Bestimmte Nahrungsmittel, Gerüche, Stress, Geräusche oder Hitze als Auslöser erkennen und versuchen zu meiden. Die Ernährungsweise anpassen – oft sind schon kleine, über den Tag verteilte Mahlzeiten, fettarme Speisen und viel Flüssigkeit hilfreich. Als pflanzliches Mittel wird die kurzzeitige Einnahme von Ingwer in Form einer Tasse Tee (ca. ½ Scheibe Ingwer mit heißem Wasser überbrüht) zur Linderung der Übelkeit empfohlen.
      Gegen Verdauungsbeschwerden: Ballaststoffreiche Nahrungsmittel bringen Stoffwechsel und Darmtätigkeit in Schwung. Gos: ausreichend Bewegung (Sport nach Ermessen oder in Absprache mit dem Arzt/ der Ärztin). No-Gos: fettiges, scharfes oder mächtiges Essen.
      Gegen Schlafstörungen Hier wirken natürliche Einschlafhilfen wie warme Milch mit Honig, beruhigende Kräutertees, Entspannungsübungen oder ein Bad in der Wanne. Auch körperliche Betätigung – von Spaziergängen an der frischen Luft bis zum Schwangerschaftsyoga – hilft bei Schlafproblemen. Grund ist die gute Sauerstoffversorgung.
      Gegen Hautveränderungen: Um Schwangerschafts-, beziehungsweise Dehnungsstreifen vorzubeugen, sind Massagen (mit speziellen Ölen), viel Bewegung und Wechselduschen eine gute Maßnahme, da so die Durchblutung der Haut angeregt wird. Dazu ist eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Flüssigkeit und Bewegung empfehlenswert, um das Bindegewebe zu unterstützen.

      Je weiter eine Schwangerschaft voranschreitet, desto eher lassen sich Anzeichen bemerken, die das positive Ergebnis bestätigen. Aber auch hier gilt: Hundertprozentig sind auch die sogenannten wahrscheinlichen Schwangerschaftssymptome nicht. Tatsächlich schafft erst eine Untersuchung beim Arzt absolute Gewissheit, ob eine Frau bald Mutter wird.

      3. Wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen

      Was gilt als wahrscheinliches Anzeichen für eine Schwangerschaft? Das Ausbleiben der Monatsblutung, eine erhöhte Basaltemperatur und ein positiver Schwangerschaftstest sind die typischen Anzeichen, bei der die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit als hoch, aber noch nicht als hundertprozentig sicher eingestuft wird. Denn sie können auch durch andere Gründe wie Stress, Ernährungsumstellungen oder Hormonstörungen ausgelöst werden. Gewissheit schafft hier letztendlich nur eine gynäkologische und medizinische Untersuchung.

      Die Regel bleibt aus

      Das Ausbleiben der Periode gilt bei vielen Frauen als wahrscheinlichstes aller Schwangerschaftsanzeichen. Besonders bei einem regelmäßigen Zyklus kann dieses offensichtliche Erkennungsmerkmal darauf hinweisen, dass ein Baby unterwegs ist. Doch es können auch immer andere Gründe vorliegen, warum die Regel ausbleibt oder verzögert einsetzt. Stress beispielsweise, Hormonschwankungen, Krankheiten oder Diäten beeinflussen die Menstruation, beziehungsweise das regelmäßige Einsetzen zu einem bestimmten Zeitpunkt. Wenn die Menstruation also ausbleibt, wäre der nächste Schritt der Griff zum Schwangerschaftstest.

      Positiver Schwangerschaftstest

      Der positive Schwangerschaftstest ist bereits ein recht sicheres Anzeichen! Bereits ab den ersten Tagen nach Ausbleiben der Regel, lässt dich ein Urintest aus dem Drogeriemarkt oder der Apotheke wissen, ob du schwanger bist oder nicht. Spezielle Schnelltests können schon ein paar Tage nach Empfängnis für Gewissheit sorgen, die Ergebnisse sind aber nicht 100%ig sicher. Solltest du  jedoch unbedingt einen ganz zuverlässigen Nachweis haben wollen, dann wende dich an deine Gynäkolog*in. Ein Schwangerschaftstest spürt im Blut das Schwangerschaftshormon HCG auf, was dort nämlich schon neun bis zehn Tage nach dem Eisprung sicher nachweisbar ist – also noch bevor deine Periode normalerweise einsetzen würde. Und eine Ultraschalluntersuchung, die der Arzt/die Ärztin im Anschluss anwendet, versichert dir einwandfrei, dass ein Baby unterwegs ist.

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      Linea Negra

      Etwa 90 Prozent aller Schwangeren entdeckt diese farbliche Auffälligkeit an sich: die ‚Linea Negra‘. Die wörtlich übersetzte ‚schwarze Linie‘ ist eine Pigmentstörung und zieht sich als schmaler dunkler Streifen über den Bauch. Eine vermehrte Produktion des Farbstoffs Melanin im Körper der werdenden Mutter ist für dieses wahrscheinliche Schwangerschaftsanzeichen verantwortlich, das erst relativ spät (etwa ab der 18 SSW) in Erscheinung tritt und völlig unbedenklich ist. Wann bildet sich die Linea Negra zurück? Nach der Geburt des Kindes, wenn sich der Hormonhaushalt wieder einpendelt und sich der Melanin-Überschuss wieder reguliert, verschwindet auch die Linie. Nicht sofort, aber nach ein paar Wochen auf jeden Fall.

      Hohe Basaltemperatur

      Eine Schwangerschaftswahrscheinlichkeit lässt sich auch anhand einer gestiegenen Basaltemperatur feststellen. Vorausgesetzt du prüfst seit einem längerem Zeitraum und regelmäßig deine Temperatur, indem du jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen deine Körperwärme misst (gewöhnlich liegt die zwischen 36,5°C und 37°C). Nur so kannst du vergleichen und Veränderungen wahrnehmen. Es kann durchaus ein früher Hinweis auf eine wahrscheinliche Schwangerschaft sein, wenn die Körpertemperatur kurz vor Beginn der Periode nicht wie gewohnt absinkt, sie also quasi nach Ausbleiben der Regel weiterhin erhöht bleibt (etwa 37,8°C). Auch wenn die Basaltemperatur stetig und verlässlich gemessen wird, ist ein erhöhter Wert kein sicheres Symptom für eine Schwangerschaft, denn auch ein grippaler Infekt kann hier Ursache sein. Beobachte auf jeden Fall deinen Körper weiter oder wende dich an deine Gynäkolog*in.

       

      Die wahrscheinlichen Anzeichen wie das Ausbleiben der Regel oder der positive Test werden nicht als ‚sichere Symptome‘ bezeichnet – , obwohl sie teilweise sehr eindeutig auf eine Schwangerschaft hinweisen. Woran das liegt? Hier können im Einzelfall auch immer andere Gründe für die Veränderung/die Ergebnisse vorliegen.

      4. Sichere Schwangerschaftsanzeichen

      Wann spricht man also von ganz sicheren Anzeichen einer Schwangerschaft? Sind die Symptome medizinisch bestätigt und haben konkret mit der Entwicklung des Kindes zu tun, kannst du tatsächlich davon ausgehen, schwanger zu sein. Das kann bereits in der 5.SSW möglich sein, wenn auf dem Ultraschallbild die Fruchtblase mit Embryo zu sehen ist. Ab der 7.SSW ist auch schon eine Herztätigkeit des Kindes nachweisbar. Bald sind die Herztöne des Babys hörbar, die Kindsbewegungen im Bauch spürbar und auch tastbar.

      Herzlichen Glückwunsch, dein Baby ist unterwegs!

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      8 april 2018

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      5. Wann klingen die Schwangerschaftsanzeichen wieder ab?

      Der weibliche Körper gewöhnt sich nach und nach an die neuen Umstände. Der Hormonhaushalt pendelt sich ein. Und somit flauen auch die meisten Schwangerschaftsanzeichen, im besonderen die unangenehmen unsicheren Symptome, nach und nach ab. Es gibt aber auch Schwangerschaftssymptome, die erst nach der Geburt verschwinden, wie die durch Pigmentierung verursachten dunkleren Brustwarzen und die Linea Negra. Grund zur Sorge, brauchen sich Schwangere mit dem Verschwinden nicht zu machen. Ungewöhnlich ist auch nicht, dass manche Symptome wie Verdauungsstörungen oder Veränderung von Haut und Haar im Schwangerschaftsverlauf wiederkehren.

      6. Die Schwangerschaftssymptome bleiben aus - Und nun?

      Viele Frauen sind verunsichert, wenn sie gar keine Schwangerschaftsanzeichen bei sich feststellen oder die Symptome plötzlich wieder verschwinden. Mach dir keine Sorgen, das muss nicht gleich etwas Negatives bedeuten. Jeder Körper ist anders, keine Schwangerschaft ist identisch und jeder reagiert unterschiedlich in dieser faszinierenden Zeit, in der ein neues Leben entsteht. Daher ist es völlig normal, wenn du beispielsweise sehr viele der Schwangerschaftssymptome bei dir bemerkst oder aber wenn du kaum Veränderungen wahrnimmst. Ebenso ist die Intensität und Wahrnehmung der Anzeichen nicht bei jeder Schwangerschaft, bei jeder werdenden Mutter gleich. Wie und ob du die Symptome wahrnimmst, beeinflusst weder den Schwangerschaftsverlauf, noch hat es Auswirkungen auf die Entwicklung oder Gesundheit deines Babys.

      In jedem Fall gilt: Solltest du trotzdem beunruhigt sein über das Ausbleiben typischer Schwangerschaftsanzeichen wie Heißhunger, Übelkeit, Ziehen im Unterleib, dann mach bitte einen Termin in der Arztpraxis deines Vertrauens aus. Hier können alle Bedenken besprochen und alles zur Sicherheit abgeklärt werden.

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