Baby

      Babykalender

      Ihr Baby im 5. Monat

      Das kann und lernt Ihr Baby

      Ihr Baby will die Welt begreifen und untersucht Gegenstände jetzt mehr und mehr durch Greifen und Schütteln. Es lernt Hände und Finger zu benutzen und greift in Rückenlage nach Spielzeugen, die neben ihm liegen. Zudem entdeckt es langsam seine Stimme. Es gurrt und brabbelt vor sich hin und findet großen Spaß daran, sich mit Lauten bemerkbar zu machen. Da Ihr Baby nun schon bis zu den eigenen Zehen scharf sieht, beginnt es auf Ihrem Arm nach Ihren Haaren, der Nase oder auch der Brille zu greifen. Dieses Interesse zeigt die Fortschritte in der Entwicklung Ihres Babys.

      Das braucht Ihr Baby

      Sprechen Sie möglichst viel mit Ihrem Baby. Das kleine Gehirn ist jetzt enorm aufnahmefähig und mit jeder Unterhaltung fördern Sie seine sprachliche Entwicklung. Lernen und Entdecken kostet viel Kraft – und macht Appetit. Muttermilch oder Säuglingsnahrung reichen da als Energielieferant langsam nicht mehr aus. Für den Aufbau der Muskulatur und Knochen brauchen Babys zusätzlich Kalorien, Eiweiß, Eisen, Kalzium und Vitamine. Detaillierte Informationen gibt Ihnen unser Ernährungsplan für das 1. Lebensjahr.

      Beikost sollte nicht vor dem Alter von 17 Wochen und nicht später als mit 26 Wochen eingeführt werden. Der individuelle Zeitpunkt ergibt sich in Abhängigkeit vom Gedeihen und der Essfähigkeit Ihres Babys. Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihr Baby reif  für die Beikosteinführung ist, dann sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt. Und übrigens: Zufüttern von Beikost bedeutet nicht das Ende des Stillens. Auch wenn Ihr Baby mit dem Fläschchen gefüttert wird, sollte es bis zur Einführung des vollständigen Breis anschließend noch Muttermilch oder Säuglingsnahrung erhalten. Sind die ersten Schwierigkeiten überwunden, wird es von Tag zu Tag mehr essen. Schließlich ersetzt der Brei die Milchmahlzeit komplett.

      Folgende Fähigkeiten und Anzeichen können u.a. die Reife für die Einführung der Beikost signalisieren:

      • Der Zungenstoßreflex lässt nach.
      • Das Kind kann mit Unterstützung aufrecht sitzen.
      • Der Kopf kann ohne Hilfe einige Minuten gehalten werden.
      • Das Kind kann selbständig Dinge in den Mund stecken.
      • Das Kind zeigt Interesse an neuen Lebensmitteln bzw. am Essen anderer.
      • Es öffnet erwartungsvoll den Mund, wenn der Löffel vom Teller abhebt bzw. Nahrung angeboten wird.
      • Es kann mit Hilfe der Lippen Essen vom Löffel nehmen.
      • Es ist öfter nach der Still- oder Flaschenmahlzeit noch hungrig.

      Unser Aptaclub-Tipp

      Eines ist ganz wichtig zu wissen: Füttern von Beikost ist nicht gleichzusetzen mit Abstillen bzw. dem vollständigen Verzicht auf Milchmahlzeiten. Neben den drei Breimahlzeiten behält Ihr Baby das ganze erste Lebensjahr die morgendliche Milchmahlzeit und oftmals eine weitere Milchmahlzeit am Abend und oft auch nachts bei.

      Wichtige Hinweise

      Stillen ist die beste Ernährungsweise und zugleich ein guter Schutz gegen Krankheiten und Allergien. Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und Stillzeit begünstigt das Stillen. Regelmäßiges Anlegen fördert den Milchfluss. Zusätzliche Flaschennahrung kann den Stillerfolg beeinträchtigen. Die Entscheidung, nicht zu stillen, kann nur schwer rückgängig gemacht werden.

      Wussten Sie?

      In den vergangenen Monaten haben Sie Ihr Kind rund 900 mal gefüttert, etwa 700 Windeln gewechselt – vieles davon auch nachts. Sie haben sich eine kleine Auszeit verdient! Zum Beispiel im Wellnessbad, der Sauna oder bei der Kosmetikerin. Ihr Kind kommt beim Babysitter Ihres Vertrauens auch gut ein paar Stunden ohne Sie zurecht.

      Das könnte Sie auch interessieren: